Geschichten­advent­kalender 2

Geschichten­advent­kalender 2

24 neue uralte kurze Weisheitsgeschichten, die beim Lesen oder Vorlesen zum schmunzelnden Nachsinnen anregen.
Es wird keine aus den anderen Kalendern wiederholt!
Erscheinungsjahr 2019, 4. Auflage 2022.

Bekommen

  • Versand nach Österreich: 1 bis 3 Kalender: € 4,90
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  • Versand in die Schweiz: 1 bis 4 Adventkalender: € 15,–/chF 16,–
    5 bis 9 Kalender: € 16,–
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  • Versand nach Deutschland: Bitte direkt an Edith Eckholt schreiben unter eemuc@gmx.de

Neu

Dieser Kalender entstand bei der regen und anregenden Zusammenarbeit mit der Erzählerin Edith Eckholt, deren Spezialität kurze Weisheitsgeschichten sind. Sie bringt eine neue Stimme in den Kalender, der dadurch ein Stück vielfältiger wurde. Besonders die innige Suche nach Erkenntnis steht im Zentrum und genauso oft das befreiende Lachen über uns selbst.
Eines von Edith Eckholts Lieblingszitaten: „Das Wesen des Humors ist Empfindsamkeit, ein warmes zartes Mitgefühl für alle Formen des Daseins“ Thomas Carlyle.

Bewährt

  • die schöne Schachtel, die in einem Frauen-fördernden Fair-Trade-Projekt in Nepal hergestellt wird,
  • die handgesponnenen Wollfäden, die jede Geschichte zusammenhalten (einzelne Ausnahmen möglich),
  • das verzaubernde Titelbild von Almuth Mota – diesmal der Schneekristall, der entsteht, wenn das Wort „Wahrheit“ gesprochen wird.

Titel der Geschichten

Das Schachspiel des Meisters, Die Kostbarkeit der Fragen, Die Worte des Dummvogels, Die Kälte der Nacht, Der Schlaf des Anderen, Der Regen der Verzweifelten, Die Bissigkeit der Schlange, Das Geheimnis des Siegers, Das Glück der Eidechse, Die Suppe des Friedens, Die Grenze des Traums, Das Zuhause der Ziege, Die Spuren des Löwen, Das Leben des Seesterns, Der Ruf des Gastgebers, Der Flug der Störche, Die Aussteuer der Tochter, Die Bedeutung des Endes, Die Deutung des Traums, Die Frage des Igels, Der Wert des Schlafs, Das Vermächtnis des Vaters, Der Vorteil der Feigen, Das Lager des Wanderderwischs.

Hineinlesen

Die Geschichten sind so kurz, dass ich keine ganz verraten möchte, aber zum Verlocken hier die Anfänge der vier beliebtesten:

Der Vorteil der Feigen
Tamerlan war ein mächtiger Herrscher. Die einen hielten ihn für den schrecklichsten Eroberer, nannten ihn grausam, launisch und willkürlich. Andere priesen ihn als klug, wussten, dass er mehrere Sprachen konnte und die Künste schätzte. Es wird auch erzählt, der Kriegsherr sei so hässlich gewesen, dass er bei seinem eigenen Anblick im Spiegel weinen musste. Eines Tages hatte Tamerlan die Heimat des weisen Narren Nasreddin eingenommen. Dieser dachte, er könne den Herrscher mit einem Geschenk milde stimmen. Er hoffte, dann würde der Eroberer sein Dorf vielleicht verschonen. So ging er mit einem Korb in den Garten und begann dort, Feigen zu pflücken, die gerade zu der Zeit reif waren….

Die Kälte der Nacht
In einer Winternacht, in der es so kalt war, dass selbst der Mond nicht draußen am Himmel umherwandern wollte, kämpfte sich eine junge Mutter durch den kniehohen Schnee. Sie war halberfroren, erschöpft und der Verzweiflung nahe. Da vernahm sie hinter sich das Geräusch von Schlittenglocken, und schon bald hielt ein Gefährt neben ihr. Darauf saß ein alter Mann in einen dicken Fellmantel gehüllt. „Dich schickt der Himmel! Ich hab den Weg in mein Dorf wohl verfehlt, sei so gut, nimm uns mit!“ Der Alte sah die Frau mit durchdringendem Blick an …

Der Ruf des Gastgebers
Zufällig genau in den Tagen vor einem großen Fest kam ein Reisender in die Stadt. Als er nach einer Herberge suchte, wurde er überall abgewiesen. In allen Häusern lagen die Menschen dicht wie Weizengarben und selbst die Tiere in den Ställen mussten zusammenrücken.
Einer meinte schließlich: „Der Einzige, der noch Platz hätte, wohnt hier“, dabei zeigte er auf ein schönes Gebäude am Ende der Straße.
„Doch bei dem Mann willst du gewiss nicht nächtigen. Er hat den Ruf, dass er jeden Gast verprügelt, ehe sich dieser wieder auf den Weg macht.“ Der Reisende überlegte. Er sah Gewitterwolken heranziehen. Wenn er im Straßengraben schliefe, würde ihm eine üble Nacht bevorstehen. …

Das Glück der Eidechse
Einst lebte eine einfache Frau ganz am Rand eines kleinen Dorfes, dort wo der wilde Bergwald begann. Die Leute sagten, sie hätte das Herz eines Engels und könne Menschen in Not auf wundersame Weise helfen.
An einem heißen Nachmittag im Sommer ging diese Frau die staubige Straße entlang und sah einen armen Bauern, der sehr bedrückt wirkte.
„Guter Freund“ fragte sie, „was bekümmert dich so?“
„Ach, wir sind seit einer Weile vom Pech verfolgt. Es fehlt uns mittlerweile an Allem und meine kranke Frau bräuchte dringend Medizin!“
„Ich würde dir gerne helfen, aber Geld habe ich auch keines!“ seufzte sie und senkte den Kopf.
Da lief eine kleine grüne Lagartija, eine Eidechse über den Weg …

Auch noch wissens-wert

  • Die Geschichten sind für Erwachsene und ältere Kinder.
  • Der Kalender kann auch aufgehängt werden – zum Beispiel so wie unten im Bild (oder bequemer an der Wand).
  • Diese Geschichten sind noch in keinem Buch von Edith Eckholt oder Frau Wolle zu finden. Sie sollen aber irgendwann in ein gemeinsames Buch wandern … vielleicht in eines mit 99 kurzen Weisheitsgeschichten?
  • Die Geschichten sind nicht nummeriert – der Zufall entscheidet die Reihenfolge. So wird jede/r einen eigenen Kalender erleben
  • Ich habe auch schon von Vielen gehört, dass der Kalender sich mehrmals verwenden lässt. Die Geschichten können einfach nach dem Lesen wieder eingerollt werden und sind nach einem Jahr von Neuem überraschend oder werden weitergeschenkt!
  • Andere verschenken die Röllchen voller Weisheit einzeln und haben so jeden Tag im Advent etwas für Nachbarinnen, Freundinnen und Kolleg*innen!
  • Inzwischen wünsche ich herzlich schöne Vorfreude!

Einige Kommentare:

Ab Oktober wieder

*In Innsbruck gibt es den Kalender im Greenroot, Marktgraben 14. Am besten gleich ein leeres Gefäß mitnehmen, denn in diesem wunderbaren Verpackungs-frei-Laden gibt es sicher neben dem Kalender noch etwas zum Mitnehmen!

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